Monika Schlüter

Geboren wurde ich vor 65 Jahren in Hamm/Marl. Meine Heimat aber ist Erpel: meine Mutter ist ein Erpeler Mädchen und so verbrachte ich einen großen Teil meiner Kindheit bei meinen Großeltern in Erpel, bis wir dann – ich war neun Jahre alt – endgültig nach Erpel zogen.

Hier besuchte ich noch die Grundschule und machte später eine Ausbildung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin im Linzer Krankenhaus. In den folgenden Jahren zog es mich in die „Welt“. Neben der Erziehung meiner beiden Söhne machte ich noch weitere Ausbildungen zur Bürokauffrau, zur Finanzbuchhalterin und Gesundheitsberaterin GGB, bevor ich 1997 mit meiner Familie nach Erpel zurückkehrte.

Die Ortspolitik hat mich immer schon interessiert. Für die FWG (freie Wählergruppe) war ich daher 18 Jahre lang im Gemeinderat aktiv. Diesen verließ ich im letzten Jahr aber aus Protest über die Art und Weise wie der aktuelle Gemeinderat das Abrechnungssystem „wiederkehrende Straßenausbaubeiträge“ gegen den Willen vieler BürgerInnen einführte. Mehrere Anträge eine Bürgerbefragung durchzuführen, wurden vom Gemeinderat abgelehnt.

So gründete ich mit engagierten BürgerInnen die Wählergruppe „Demokratie vor Ort Erpel e.V., die zur Kommunalwahl antreten wird. Ich stelle mich als Bürgermeisterkandidatin zur Verfügung und werde mich dafür einsetzen, dass unsere Ortspolitik wieder transparent und bürgernah wird. Eine „Bastapolitik“ liegt mir nicht. Zu viele Entscheidungen wurden in der Vergangenheit ohne Berücksichtigung des Bürgerwillens getroffen. Ich möchte wichtige Entscheidungen zusammen mit den BürgerInnen treffen, ihre Meinung ernst nehmen und in die Entscheidungsprozesse einfließen lassen.

Gemeinsam mit der Wählergruppe werde ich mich darüber hinaus für die Sanierung unserer Kinderspielplätze, den Erhalt des Fährbetriebes zwischen Erpel und Remagen, eine Entschleunigung des Verkehrs in Erpel und für eine größere Finanzdisziplin einsetzen.

 


 

Claus Schulte

Vita:

Hündelsgasse 9
53579 Erpel
geboren am 24.09.1965 in Unkel/Rhein, verheiratet seit dem 08.08.1992, 2 Töchter (geb. 10/91 und 01/94)

Ich bin Diplom-Ingenieur und arbeite seit fast 4 Jahren wieder im heimatnahen Bereich (Fernthal) als Projektingenieur im Tiefbau. Davor war ich insgesamt fast 3 Jahre an der Müritz in MV und in der von Nähe von Krefeld in der Produktions-/Werksleitung bei Kunststoffdichtungsbahnenherstellern tätig.

Erneutes kommunalpolitisches Interesse:

Die Vorgehensweisen der Verwaltungen in unserer Gemeinde und der Verbandsgemeinde motivieren mich zur erneuten Kandidatur für den Gemeinderat, wobei mir eine offenere Diskussions- und Informationsbereitschaft, sowie eine andere Einbeziehung der Gemeindemitglieder, als aktuell praktiziert, wichtig erscheinen.

Da bei der FWG in Erpel keine funktionsfähigen Strukturen mehr vorliegen, wurde diese Mitgliedschaft vom FWG-Vorstand ruhend gestellt und ich kandidiere für die neue Wählergruppe „Demokratie vor Ort Erpel“ für den Gemeinderat.

 


 

Karl-Dieter “Kalle” Wambach

Aufgewachsen bin ich in Erpel. Ich bin 51 Jahre alt, seit 26 Jahren verheiratet und habe zwei Söhne im Alter von 20 und 17 Jahren, die ebenfalls in Erpel aufgewachsen sind. Ich bin Berufssoldat. In meiner Freizeit engagiere ich mich in der Freiwilligen Feuerwehr Erpel, dem Brauchtumsverein Erpeler Weinfreunde und dem Einachser Club Erpel e.V.

Durch die letzten Entscheidungen des Gemeinderats in den Jahren 2018 und 2019 habe ich den Eindruck gewonnen, dass bei uns in der Orts- und der Verbandsgemeinde mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung bei weitgehenden und wichtigen Entscheidungen, die die Bürgerinnen und Bürger direkt betreffen, notwendig ist.

Ich freue mich, dass sich in Erpel etwas bewegt, und möchte mit meinem Einsatz helfen, Erpel wieder attraktiv zu machen. Hier möchte ich auch im Alter gerne und gut leben.

 


 


Philipp Krüger

Mein Name ist Philipp Krüger, ich bin 33 Jahre alt, ledig und habe 1 Tochter. Mein erlernter Beruf ist Konstruktionsmechaniker bei der Firma Wirtgen.

Ehrenamtlich aktiv bin ich in der Freiwilligen Feuerwehr Erpel, desweitern bin ich über die Feuerwehr bei der Technischen Einsatzleitung des Landkreises Neuwied tätig, die bei Großschadenslagen zum Einsatz kommt. Im Vereinsleben von Erpel engagiere ich mich als Beisitzer bei den Freunden des Erpeler Weinfestes und in der fünften Jahreszeit bin ich aktiv mit der Gulaschkapell unterwegs.

Im Gemeinderat würde ich gerne die aus meiner Sicht mangelnde Transparenz gegenüber dem Bürger beseitigen. Ich wünsche mir mehr Diskussionen im Rat, bei denen auch Vorschläge von den BürgerInnen angehört und wenn machbar, umgesetzt werden. Bei Investitionen und Bauvorhaben sollte der Rat Bürger vor Ort ausreichend informieren, ihre Fragen und Ängste müssen zugleich auch ernst genommen werden. Wir müssen es zusammen schaffen, dass Erpel zukunftsfähig und attraktiv für Jung und Alt wird.

Desweitern möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Schulden nicht weiter wachsen und wenn möglich auch abgebaut werden! Spielplätze sollten wieder attraktiver für unsere Kinder werden. Der Rat sollte sich dafür einsetzen, dass Unternehmen und Einzelhändler in Erpel bleiben und hier wieder einen attraktiven Standort vorfinden.

 

 


Johannes Hogeback

Ich bin 51 Jahre alt und wohne seit 2011 in Erpel. Beruflich habe ich eine Ausbildung zum Speditionskaufmann und im Anschluss ein Betriebswirtschaftsstudium abgeschlossen. Seit 2009 bin ich Geschäftsführer einer Spedition in Neuss. In meiner Freizeit gehe ich gerne wandern und interessiere mich für alte Autos. Außerdem koche ich sehr gerne und mag die Arbeit im Garten und rund ums Haus.

Mein Antrieb, mich für Erpel einzusetzen begründet sich vor allem in der nicht transparenten und undemokratischen Arbeitsweise des aktuellen Gemeinderates. Hier müssen dringend Veränderungen her. Unser Ort Erpel hat eine durch Respekt und Transparenz geprägte Gemeinderatsarbeit nötig und verdient. Als sogenannter „Neu – Erpeler“ bin ich nicht geprägt von der Vergangenheit und alten Seilschaften und kann daher konstruktiv und objektiv meine Meinung vortragen und auch vertreten.

 


 


Rosemarie Klein-Herrenkind

Rosemarie Klein-Herrenkind, geb.18.9.1953 in Erpel. Rentnerin. verheiratet, 2 Töchter u. 1 Sohn , 3 Enkelinnen. Mitglied im TuS Erpel und in der Kfd.

Als “Urerpelerin” liegt mir das Wohl und Wehe meines Heimatortes sehr am Herzen, auch wenn ich fast 40 Jahre nicht hier gelebt habe. Nun wohne ich mit meinem Mann seit ca. 7 Jahren wieder hier, davon 6 Jahre in meinem Elternhaus in dem auch mein 87jähriger Vater wohnt.

Neun Jahre im Ausland haben mir gezeigt, was geschieht wenn BürgerInnen unmündig gehalten werden. Deshalb ist mir politische Transparenz und das Einbeziehen der Bürger bei wichtigen allgemeinen Entscheidungen sehr wichtig. Eine verbesserte Strukturierung des Bauhofs halte ich von Nöten, damit z.B. Anlagen (Rhein) und Kinderspielplätze regelmäßig gepflegt und Mülleimer geleert werden. Die Erpeler Finanzpolitik lässt erheblich zu wünschen übrig! Solche “Schildbürgerstreiche” wie z.B. die Stützmauer sind unmöglich und sollten künftig tunlichst vermieden werden. WKB ist unter Mitwirkung aller Bürger nochmals neu zu verhandeln. Das sind nur einige wenige Punkte dessen, was mir für die Bürger und die Gemeinde von Erpel am Herzen liegt, anzugehen und zu verändern.

 


 


Johanna Lenz

Mein Name ist Johanna Lenz und ich wohne seit Juni 2005 im Ortskern von Erpel-Orsberg. Ich arbeite als kaufm. Angestellte in einem mittelständischen Unternehmen.

Meine Motivation mich zur Gemeinderatswahl 2019 aufstellen zu lassen:
‚Demokratie vor Ort Erpel‘ soll gelebt werden. Die Meinung / Argumente aller Erpeler Bürger, Generationen übergreifend, ernst nehmen und mit in die Entscheidungen des Gemeinderates einfließen lassen.

Ich werde mich für eine umfassende Transparenz vor und nach politischen Entscheidungen einsetzen.
Dazu gehört aus meiner Sicht sowohl eine offene Kommunikation mit den BürgerInnen als auch eine umfangreiche Information der BürgerInnen!

In den Gemeinderatssitzungen ist es mein Ziel, dass eine offene, respektvolle politische Diskussionskultur gelebt wird.

 


 

Jutta Vollath-vom Hoff

Als „Immis“ aus Niedersachen und Bayern leben mein Mann und ich seit über 20 Jahren in Erpel; unser mittlerweile erwachsener Sohn hat hier Kindergarten und Grundschule sehr gern besucht.
Beruflich arbeite ich als Referatsleiterin in einer Bundesbehörde in Bonn; in Erpel habe ich mich schon früher am dörflichen Gemeinschaftsleben beteiligt: als Vorsitzende des Fördervereins der Grundschule- wir konnten seinerzeit die beliebte Ferienspaßwoche mit aktiver Unterstützung durch die Vereine fortsetzen – und als stellvertr. Vorsitzende des Gesangvereins Cäcilia Eintracht.
In der Wählergruppe Demokratie vor Ort engagiere ich mich, weil ich nicht nur gegen etwas (die wiederkehrenden Beiträge) bin, sondern mich aktiv dafür einsetzen möchte, dass die wiederkehrenden Beiträge abgeschafft werden. Dafür bin ich bereit, Verantwortung im Gemeinderat zu übernehmen. Außerdem liegt mir der Erhalt der Fußgängerfähre nach Remagen sehr am Herzen. Neben dem gesamten Thema Mobilität interessiert mich, wie es für Erpel trotz der hohen Verschuldung weiter gehen kann, z. B. bei der (Wieder-) belebung der Spielplätze.

 


 


Harald Mundus

Ich bin 53 Jahre alt, verheiratet und habe 3 erwachsene Töchter.
Als gebürtiger Münsterländer wohne ich seit über 20 Jahren gerne in Erpel.
Ich bin in einem mittelständigem Unternehmen in der Logistik beschäftigt,
fahre in meiner Freizeit Kayak und engagiere mich im Kanu-Club Unkel.

Meiner Meinung nach sollte der Gemeinderat offener/ durchsichtiger arbeiten.
Der Rat muss sich endlich um Bürgeranliegen, wie der Entschärfung der gefährlichen
Verkehrssituation im Ortskern oder einer Verbesserung der miserabelen Parksituation
für die Erpeler Einwohner kümmern.

 


 


Ulrike Stümpfig

Ich bin 55 Jahre alt und lebe mit meinem Mann seit mittlerweile 25 Jahren in Erpel. Besonders gut gefällt uns der alte Ortskern mit seinen historischen Gebäuden – auch wir sanieren seit Jahren einen solchen alten “Kasten”.

Beruflich bin ich als Softwareentwicklerin bei einem großen amerikanischen Konzern in Bonn beschäftigt. In meiner Freizeit arbeite ich gerne im Garten, engagiere mich für den Tierschutz und habe zusammen mit Freunden vor kurzem mit der Imkerei angefangen.

Meine Motivation die Wählergruppe zu unterstützen und für den Gemeinderat zu kandidieren, war die Art und Weise wie der aktuelle Rat mit der Einführung der wiederkehrenden Ausbaubeiträge umgegangen ist. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass man so konsequent den Widerstand und die Sorgen vieler betroffener BürgerInnen ignoriert und nicht einmal das Gespräch gesucht hat. Gerade in einem so kleinen Ort wie Erpel, sollte es doch möglich sein, gemeinsam mit den BürgerInnen wichtige Entscheidungen zu erarbeiten und zu treffen. Es ist endlich an der Zeit, dass sich die Mehrheitsverhältnisse im Rat ändern. Verschiedene Meinungen und Diskussionen eröffnen oft auch neue Perspektiven und sollten nicht von vorn herein als negativ erachtet werden. Desweiteren möchte ich mich dafür einsetzen, dass endlich etwas gegen die Raserei im Ortskern unternommen wird. Denn hier hält sich niemand an die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit. Und gerade an den Wochenenden ist das Verkehrsaufkommen oft unerträglich und stellt eine erhebliche Belastung für die Anwohner dar.

 


 


Michael Schlüter

Meine berufliche Erfahrung als technischer Angestellter bringe ich gerne in die Gemeinderatsarbeit ein. Gleichzeitig setze ich mich für mehr Transparenz und mehr Demokratie ein. Ein großes Anliegen ist mir ein respektvoller Umgang miteinander.

Meine Hobbys sind Gartenarbeit, Reisen und Fahrrad fahren. Ich war 45 Jahre Mitglied er Freiwilligen Feuerwehr Erpel. Weiterhin war ich in der Brandschutzerziehung im Kindergarten und der Grundschule tätig. Im Tambour-Corps bin ich noch in der Altaktivenabteilung aktiv. Bei der Gründung des Fördervereins der Grundschule war ich als Gründungsmitglied aktiv.
Mein Wahlspruch heißt: “Wahlen in Not – wählen tut not!”
Darum bitte ich alle Wähler von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen und zur Wahl zu gehen.

 


 


Ralph Steger

Mein Name ist Ralph Steger, 68er Jahrgang und seit 50 Jahren Erpeler. Beschäftigt bin ich in Bonn bei einem großen US-Konzern als Controller. Bin gelernter Industriekaufmann und habe mich in meiner Freizeit zum Bilanzbuchhalter und Betriebswirt weitergebildet. In meiner Freizeit bin ich gerne im Garten, fahre Rad oder bin mit dem Unimog unterwegs.

Als Erpeler mache ich mit besonders um die Finanzlage der Gemeinde sorgen. Mein Statement hierzu: Bei größeren Finanzangelegenheiten im Unternehmen, stelle ich mir die Frage, ob ich diesen Vorgang privat auch so durchführen würde. Und dies würde ich im Gemeinderat genauso praktizieren.

 
 


 


Jürgen Krüger

Mein Name ist Jürgen Krüger, ich bin 71 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder.
Mein erlernter Beruf ist Einzelhandelskaufmann, ich führte über 40 Jahre lang mehrere Zoohandlungen in Köln.

Als Gemeinderatsmitglied von Erpel verfüge ich über 8 Jahre Ratserfahrung in der FWG.
Die Machtverhältnisse im Erpeler Rat machten es in der Vergangenheit schwer, sich gegen die Mehrheit der CDU durchzusetzen. Daher habe ich mich entschlossen, der Wählergruppe “Demokratie vor Ort Erpel” beizutreten. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wichtige Entscheidungen – insbesondere solche, die unsere BürgerInnen erheblich finanziell belasten – nicht einfach von Rat und Verwaltung diktiert werden, sondern vorher mit den BürgerInnen diskutiert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit wird die Unterstützung von Vereinen sein.
Zudem werde ich mich für die Förderung von einem Gewerbegebiet für die Ortsgemeinde Erpel einsetzen,
Da Erpel in den letzten Jahren, hohe Schulden angehäuft hat, liegt es mir am Herzen unseren Nachkommen keine weiteren Schulden zu hinterlassen. Ich möchte unserer Jugend eine handlungsfähige Gemeinde übergeben.

 


 


Rolf Meurer

Mein Name ist Rolf Meurer, geb. am 26.09.1937.
Ich war von 1958 bis 1973 bei der Bundeswehr, davon elf Jahre im Ausland.
Von 1973 bis zu meinem Ruhestand 2002 war ich Beamter im Auswärtigen Dienst, davon rund 25 Jahre im Ausland.

Ich bin Mitglied in der Wählergruppe “Demokratie vor Ort”, weil es für mich unabdingbar ist, den Bürger bei allen, ihn betreffenden Entscheidungen mit einzubeziehen.